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Ferien-Problematik mit der Kultusministerkonferenz eroertern. Zu den geplanten Gespraechen mit Mitgliedern der Kultusministerkonferenz wegen der verkuerzten Phase fuer die Sommerferien in der Bundesrepublik erklaert die tourismuspolitische Sprecherin Bruni Irber:
Die Kultusministerkonferenz hat fuer die Jahre 2003 bis 2008 eine neue Sommerferienordnung in zwei Bloecken verabredet. Im kommenden Jahr beginnen die Ferien in allen Bundeslaendern zwischen dem 30. Juni und dem 13. September. In den folgenden Jahren soll diese Zeitspanne noch weiter verkuerzt werden. Das heisst fuer Urlauberfamilien mit schulpflichtigen Kindern: Sie konkurrieren mit allen Sommerurlaubern, denn zur Verfuegung stehen insgesamt nur noch 11 Wochen. Der Urlaub beginnt im Stau auf ueberfuellten Autobahnen. Flug- und Bahnkapazitaeten koennten knapp sein. Die Urlaubsgebiete werden fuer diese Zeit schnell ueberlastet sein - wer zu spaet bucht, findet keinen Platz mehr oder zahlt hoehere Preise. Auch Freizeitmassnahmen fuer Schulkinder stehen durch diese gekuerzte Sommerferienphase vor ganz enormen Herausforderungen. Ich habe fuer den Tourismusausschuss beantragt, dass wir mit Mitgliedern der Kultusministerkonferenz diese Problematik auf der Internationalen Tourismusboerse in Berlin im Maerz des kommenden Jahres diskutieren. Wir werden anregen, die Sommerferienzeiten in den Bundeslaendern wieder auf insgesamt drei Monate zu verteilen. Damit wuerde drohenden unnoetigen Belastungen fuer Familienurlauber in den Tourismusgebieten vorgebeugt.
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